Wound

Germany / / 00:06:59 min

Eine menschliche Gestalt findet sich mitten in einer von einem Schädling verwüsteten Fichtenplantage wieder. Mit ihrem Körper durchquert sie die verschiedenen Zeitalter dieses Ortes und fügt sich in den langsamen Kreislauf von Verfall und Erneuerung ein.
Mittwoch, 26.08.2026 20:00
Block 8
Kaiserhof +


Film maker
Vincent Jondeau, Camila von Hein

Vincent Jondeau Vincent Jondeau ist ein französischer Filmemacher und Künstler mit Sitz in Berlin. Nach einem ersten Studienabschluss in Humanwissenschaften absolvierte er einen doppelten Master in Medienkunst in Paris, gefolgt von einer weiteren Ausbildung in Fotografie an der Ostkreuzschule in Berlin. Seine Arbeiten wurden auf Veranstaltungen wie der Berlin Science Week, der Biennale Photo Mulhouse, der Regensburger Kurzfilmwoche und dem Festival Imagésanté in Lüttich gezeigt, wo er 2025 den Preis für Umwelt und Gesundheit erhielt. 2023 war er Mitgründer der Produktionsfirma Cinema Povera und ist Mitglied mehrerer Kollektive wie IOpener und Make-up Space. Zudem nahm er an mehreren Künstlerresidenzen teil, unter anderem bei Kintai Arts in Litauen und bei der ONSITE Residency in Berlin. Seine filmische und fotografische Arbeit sucht ökologische Erzählformen zu entwickeln, hinterfragt den menschlichen Blick und bezieht die Perspektive und das Gedächtnis anderer Lebewesen ein. Seine Praxis nährt sich zudem aus interdisziplinären Kooperationen mit Performer:innen, Tänzer:innen und Forschenden. Neben seiner künstlerischen Arbeit engagiert er sich als Archivar für den Erhalt künstlerischen Erbes und arbeitet mit Institutionen wie der Wim Wenders Stiftung und der Alfred Ehrhardt Stiftung zusammen. ____ Camila von Hein Camila von Hein ist eine in Berlin lebende Tänzerin, Performerin und Choreografin. Ihr akademischer Hintergrund liegt in der Anthropologie, die ihren theoretischen und methodischen Ansatz tief prägt – teilnehmende Beobachtung, kollaborative Praktiken, halbstrukturierte und narrative Interviews sowie verkörperte Praktiken, die alle in ihre kreative Arbeit einfließen. Sie ließ sich am Berlin Dance Institute professionell ausbilden, um körperliche Perspektiven auf das In-der-Welt-Sein und das Bezogensein neu zu formen und zu schärfen. In ihrem künstlerischen Werk erforscht sie das Thema der Erschöpfung und bewegt sich von dessen menschlichen und gesellschaftlichen Dimensionen hin zu einer ökologischen Ebene, die über den Burnout der Erde reflektiert. Sie wirkte an Performance-Projekten mit Künstler:innen wie Maria Marta Colusi, Jessica Gaynor und Luana Rossetti mit und trat mit dem Kollektiv DramArt in Progress auf. Ihre letzte Soloperformance „Semipermeable“, gemeinsam mit Lydia Liehm konzipiert, wurde in der Pandora Art Gallery im Rahmen des CTM-Festivals präsentiert.